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S. Knolle-Veentjer Dialektisch-behaviorale Therapie nach M. Linnehan ist eine die am besten als effektiv in der Therapie von Borderline-Persönlichkeitsstörungen untersuchte und bestätigte Therapieform. In der Tagesklinik am Niemannsweg wird diese Methode eingesetzt. Grundzüge der DBT und Erfahrungen in der Anwendung dieser Technik bei Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen aber auch anderen Diagnosen werden vorgestellt. Erfahrungsaustausch und Diskussion sind gewünscht.
2. Eltern-Gruppe in der Tagesklinik B. Ryll, E. Korth Werden Kinder als Angehörige psychisch Kranker in Tageskliniken weiter übersehen? Wie können psychisch kranke Eltern ihrer Erziehungsaufgabe nachkommen? Erfahrungen im Aufbau einer Gruppe von Eltern, die u. a. bedingt durch ihre Krankheit Schwierigkeiten im Umgang mit ihren kleinen Kindern haben werden dargestellt. Austausch zum Umgang mit dieser Gruppe von Patienten folgt.
3. Rollende Trommeln - durch Rhythmus und Bewegung im Körper ankommen S. Perbandt Rhythmus erzeugen und erleben gelingt nicht nur mit den Ohren und Händen sondern mit dem ganzen Körper. Dies im angebotenen Workshop live zu erleben kann helfen das Medium im therapeutischen Prozess besser einzuschätzen und einzusetzen.
4. Klang für die Seele G. Berger Musiktherapie umfasst vielfältige Möglichkeiten Emotion, Interaktion und Verhalten zu verändern. Mit Klangschalen kann Kontakt zu inneren Schwingungen hergestellt werden, Harmonisierung verbessert und Wahrnehmung erlebt werden. Ein Austausch über eigene Erfahrungen im therapeutischen Kontext ist erwünscht.
5. Moderne Kriegstraumatisierung – Einsatzbedingte Störungen bei Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr A. Breitkreuz, M. Wiese Kaum haben wir erfasst, welche tiefen psychischen Auswirkungen der Krieg 1939-45 in den verschiedenen Generationen hinterließ, da befinden wir uns seit einigen Jahren schon wieder im Kriegszustand. Soldaten und ihre Angehörigen stellen eine Gruppe direkter oder indirekter schwerster Traumatisierung ausgesetzter Personen dar. Erkennen, Bedingungen verstehen und therapeutische Möglichkeiten eruieren ist Thema dieses Workshops.
6. Offene Dialoge V. Aderhold Nicht der Ort der Behandlung sondern die Art des therapeutischen Umgangs entscheidet häufig über den Verlauf einer Krankheit. Als konsequente Umsetzung einer empowernden Begegnung auf Augenhöhe und Wertschätzung des sozialen Netzes wurde in Skandinavien die Methodik des offenen Dialogs entwickelt. Herr Aderholt hat den offenen Dialog nach Deutschland geholt und kann somit auch von Erfahrungen berichten.
7. Der alkoholabhängige Patient W. Averbeck Alkoholabhängige Menschen sind praktisch immer in psychiatrischen Tageskliniken präsent. Auf ihre speziellen Bedürfnisse wird mehr oder weniger geachtet. Ausgehend von einer Reha-Tagesklinik für Alkoholerkrankte wird Herr Averbeck die Prinzipien tagesklinischer Alkoholentwöhnung darstellen und auf die praktischen Probleme einzugehen.
8. Alltagsorientierung statt Institution A. Weber, M. Brieger In einigen Kreisen Schleswig-Holsteins kann über eine Regionalbudget die Behandlung flexibler an die Bedürfnisse der Patienten angepasst werden. Ausgehend von Erfahrungen aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg kann in diesem Workshop überlegt werden, wie Institutionsbezogenheit aufgelöst werden kann und konsequenter eine auf den Lebensalltag bezogene Therapie gestaltet werden kann.
9. Line Dance – Tanzende Wege zur psychischen Gesundheit A. Müller, C. Holz Bewegung ist das körperliche Korrelat von Veränderungsprozessen. Im Tanzen kommen lustvolle rhythmische Aspekte hinzu. In zwei Tageskliniken wurden Erfahrungen mit Line Dance gemacht, die zunächst nachvollzogen werden können (es ist keine besondere Bekleidung erforderlich).
10. Indoor-Klettern mit psychisch Erkrankten M. Beltz Herausforderungen annehmen und statt Angst zu kultivieren Mut aufbringen – dieser therapeutische Weg ist aus vielen Therapien bekannt. Beim Klettern geht er hoch hinaus. Erfahrungen, die eigene Grenze zu erweitern und sich auf die Sicherung durch andere zu verlassen sind hiermit spielerisch leicht zu machen. Eine Kletterwand ist zur praktischen Erprobung angefragt.
11. Toolbox Gruppentherapie: STARTER Wie bringe ich eine Gruppe zum Arbeiten E. Diebels, H. Schmitz Die therapeutische Gruppe ist aus der Tagesklinik nicht mehr wegzudenken. Dieses effektive und ökonomische Instrument unseres Alltagshandelns erfordert jedoch einige Kompetenz in der Wahrnehmung von Kohäsion und Kommunikationsprozessen. Als erfahrene Trainer im Ausbildungsprogramm der DATPPP für Mitarbeiter in Tageskliniken können E. Diebels und H. Schmitz eine Vielzahl von Tools erläutern und erfahrbar machen, wie eine Gruppe zum therapeutischen Arbeiten gebracht werden kann.
12. Alle Vögel fliegen hoch, manche Vögel fliegen höher W. Arts, Ch. Grindel Einer flog über´s Kuckucksnest - war früher. Heutige verrückte Vögel können noch viel kreativer sein. Wie? Die Kunsttherapie fördert gerade die Expressionsfähigkeit von sonst schwer Zugänglichem oder Unaussprechlichem. Eigene Erfahrungen mit dem Medium Kunst sind keine Voraussetzung.
13. Besichtigung und Konzept der drei Kieler Tageskliniken D. Barishnikov, H. Engel, K. Gerok-Falke In Kiel arbeiten derzeit drei Tageskliniken in unterschiedlicher Trägerschaft und mit unterschiedlicher Ausrichtung – und doch nicht nur friedlich sondern auch konstruktiv miteinander. Erstmals bei einer DATPPP-Tagung besteht die Möglichkeit durch Herumfahren in einer kleinen Gruppe mehrere Tageskliniken in einem Workshop kennen zu lernen und zu vergleichen. Suche
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