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TK in Corona-Zeit

Erfahrungen aus Baden-Württemberg

Die Tageskliniken sind sehr unterschiedlich bisher damit umgegangen, wobei bei den meisten ein Minimalbetriebsmodus stattgefunden hat, im Südwesten mehr als im Osten und Norden von BaWü.

Seit Ende April haben wir wieder in kleinen Schritten geöffnet und fahren Richtung Normalbelegung hoch.

Dennoch sind wir weiterhin sehr vorsichtig und müssen die Abstandregelung sowie die Hygienerichtlinien konsequent einhalten. Maskenpflicht besteht für das Personal und für die Patienten. Das was die Tagesklinik bisher ausgezeichnet hat, vor allem die Begegnung der Patienten untereinander, fehlt weiterhin.

Wir haben begonnen, wieder Kleingruppen, inzwischen je nach Raumgröße bis max. 6 Patienten anzubieten, meist 2 -3 Gruppen parallel. Allerdings um die Anzahl der Personen, die gleichzeitig hier sind, einzuschränken, werden die Patienten entweder vor- oder nachmittags hier sein. Die Therapieplanung, die hauptsächlich das Pflegepersonal übernimmt, erfordert viel Geduld. Für das Mittagessen, das bei uns normalerweise auswärts stattfindet und aktuell nicht möglich ist, haben wir eine Gutscheinlösung bei einem Caterer in der Stadt um die Ecke gefunden.

Corona-Testungen führen wir nicht durch.

Die weitere Strategie wird sein, Vorbereitungen so zu treffen, dass wir im Falle des Falles einer eventuellen Infektion in der TK sehr rasch reagieren können.  So denken wir derzeit über ein Konzept nach, wie wir dann damit umgehen werden.

DATPPP e.V.
Deutsche Arbeitsgemeinschaft
der Tageskliniken e.V.

Vorsitzender
Dr. med Herald Hopf
Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
Chefarzt der Tagesklinik Waldfriede und
Privatklinik Nikolassee

Geschäftsstelle
Stefanie Stalp
c/o Tagesklinik Waldfriede
Schmidt-Ott-Straße 9
12165 Berlin
Telefon: 030 79743861
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